Umsetzung fällt uns regelmäßig schwer. Wir sind Umsetzungszwerge und Wissensriesen! Haben Sie diesen Ausdruck schon einmal gehört? Was ist damit gemeint? Und warum ist das so? Was bringt uns dazu, Wissen anzuhäufen und beim Tun zu versagen? Dieses Thema betrifft sowohl unser Berufs- als auch unser Privatleben. Wieso steckt die eigene Karriere fest und weshalb geht es nicht weiter? Warum ist die Veränderung in der Arbeitswelt und im Recruiting so langwierig?

Haben auch Sie Punkte, wo Sie bei der Umsetzung festsitzen? Vielleicht erkennen Sie sich in den nachfolgenden 5 Schmerzpunkten wieder, denn diese sorgen regelmäßig dafür, dass die Umsetzung leise und unauffällig im Sande verläuft.

1 Wissen ist Macht macht noch keine Umsetzung

Dieser Satz wurde uns schon in frühester Kindheit nahegelegt. Wissen ist Macht – weiss nichts, macht nichts! Auf diese Art haben wir den Satz damals in der Schule ergänzt. In der Tat baut das deutsche Bildungssystem sehr stark auf der Anhäufung von Wissen auf. Und Wissen ist sehr wichtig, denn ohne Wissen entpuppen sich so manche Aussagen als Luftblasen. Der Ausbau des eigenen Wissens sollte für jeden Menschen ein Leben lang auf der persönlichen Agenda weit oben stehen!

Wissen wird aber erst dann zur Macht, wenn es eingesetzt und umgesetzt wird. Know How alleine reicht nicht aus. Der Gedanke, dass eine Schulung, ein Vortrag, ein Buch, ein Seminar u.ä. Ihr berufliches oder privates Leben verändert, ist ein Trugschluss. Erst wenn Sie alle diese Wissensquellen konsequent nutzen und daraus Learnings mitnehmen und agieren, erst dann wird Ihr Wissen zur Machtquelle für Sie.

Tipp: Nehmen Sie aus jeder echten Wissenserweiterung 3 konkrete Learnings mit und gehen Sie mit diesen radikal in die Umsetzung!

2 Perfektion hält Umsetzung perfekt im Zaun

Alles soll perfekt sein! Wir planen und planen und verändern die Planung. Wir vergeuden Zeit damit, auch noch den letzten kleinen Punkt zu optimieren, während andere schon im Tun sind. Wenn wir dann endlich soweit sind (wahrscheinlich immer noch nicht zu 100% perfekt), dann haben andere schon den Markt erobert, das Produkt gelaunched, den Mann / die Frau gefragt, den Job bekommen usw. Und die Chance … ist vorbei!

Tipp: Besser unperfekt gestartet als perfekt verzögert!

3 Paralyse durch Analyse verhindert Umsetzung

Gründlichkeit ist etwas Gutes – eigentlich. Sehr oft bleiben Menschen jedoch in der Analyse stecken. Wir wollen verstehen, warum etwas ist wie es ist oder warum sich ein Mensch so verhält wie er sich verhält. Wir denken nach und analysieren und kommen keinen Schritt weiter! Ist Ihnen das auch schon einmal oder mehrmals passiert? Es fällt schwer, einfach etwas zu akzeptieren und stehen zu lassen, wie es ist. Die Haltung, das anzuerkennen was ist, ist jedoch ungemein befreiend. Gerade dadurch werden innere Ressourcen frei, um sich auf die nächsten Schritte zu konzentrieren.

Tipp: Akzeptieren Sie, was ist (auch wenn Sie es nicht verstehen) und fragen Sie sich, was Sie genau jetzt mit dem Ist-Zustand für die Zukunft machen!

4 Prokrastination verschiebt Umsetzung auf Irgendwann

Morgen fange ich an. Nächste Woche frage ich nach. Am nächsten Monatsersten starte ich durch. Ab Neujahr werde ich abnehmen. Kennen Sie diese vielen Umsetzungs-Prokrastinierer? Sie sind sehr verlockend. Eine Ursache liegt darin, dass bis zum Starttag noch Zeit bleibt, um dem alten Verhalten zu frönen (was immer das auch ist). Liebgewonnene Gewohnheiten abzustellen ist schwer, denn Gewohnheiten geben Sicherheit und Sicherheit ist vielen Menschen wichtig. Eine weitere Ursache ist die Angst vor Neuem, denn Umsetzung bedeutet Veränderung und Veränderung ist anstrengend. Die Folge ist, dass ein Aufschieben zur Gewohnheit wird. Lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück – anders formuliert.

Tipp: Der beste Zeitpunkt ist immer JETZT! Starten Sie deshalb genau JETZT!

5 Nebenkriegsschauplätze lenken von der Umsetzung ab

Erst muss ich noch dieses machen und dann ist noch jene Anfrage hereingekommen und die vielen Mails … In der Tat werden wir mit Informationen überflutet und vieles davon ist spannend und interessant. Denken Sie alleine an die Zeit, die Sie täglich in Social Media Kanälen verbringen. Aber sind alle diese Punkte auch wirklich wichtig, um Veränderung und Weiterentwicklung herbeizuführen? Dieser Tanz auf den Nebenkriegsschauplätzen – so schön er auch ist – bringt Sie nämlich selten weiter.

Tipp: Priorisieren Sie Ihre täglichen Aktivitäten – jeden Morgen die Top 3 des Tages!

FAZIT

Stop Thinking and Start Doing! So einfach kann es sein. Fangen Sie mit dem ersten kleinen Schritt an und Sie werden sehen, dass die nächsten Schritte dann gar nicht mehr so schwer sind!

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