Welcome 2017! Das alte Jahr ist „abgeschlossen“, das neue Jahr hat angefangen und wie immer hat ein Jahresanfang einen Charakter von Aufbruch! Haben Sie Ende des vergangenen Jahres Ihre Ziele geplant für 2017? Ja? Ausgezeichnet. Nein? Dann sollten Sie das unbedingt nachholen! Die fünf wichtigsten Punkte, über die Sie als Ziele bei der Mitarbeitersuche 2017 nachdenken sollten, finden Sie hier:

1 Arbeitgebermarke

„Wir sind nicht groß genug dafür!“ „Das ist doch offensichtlich!“ „Das steht doch in unserer Unternehmenshistorie!“ Diese und ähnliche Aussagen höre ich immer wieder. Achtung: Ihre Positionierung als Arbeitgeber ist etwas anderes als Ihre Positionierung als ein Unternehmen, das Produkte und/oder Dienstleistungen anbietet! Die Arbeitgebermarke umfasst alles das, was Sie als Arbeitgeber auszeichnet, einzigartig und besonders macht.

Diese Arbeitgebermarke ist essentiell für alle Aktivitäten bei der Suche nach Mitarbeitern und anschließend für die Bindung Ihrer Mitarbeiter. Stellen Sie sich selbst einfach die Frage nach Ihrer Positionierung als Arbeitgeber! Wenn Sie hier nicht wie aus der Pistole heraus antworten können, dann sollten Sie dieses Thema unbedingt in Ihren Zielen 2017 berücksichtigen.

2 Kanäle

Die Vielfalt der Kanäle, die Sie nutzen können, um Mitarbeiter zu finden, ist in den letzten Jahren explodiert. Und genauso wie es für Sie als Unternehmen ein echter Dschungel ist, vor dem Sie stehen, genauso ergeht es wirklich wechselwilligen Bewerbern.

Auch wenn es viel Arbeit bedeutet: Sie werden nicht umhin können, genau zu schauen und zu analysieren, welche Kanäle Sie derzeit nutzen, wie erfolgreich Sie mit diesen sind und welche Kanäle grundsätzlich zur Verfügung stehen in Abhängigkeit von den gesuchten Profilen. Dabei ist bei der Wahl des Kanals und der Bewertung der Eignung (rückblickend betrachtet) nicht nur der Kanal als solcher entscheidend, sondern auch der Inhalt, den Sie geliefert haben. Ein Jobportal kann perfekt geeignet sein für Ihre Suche. Wenn die von Ihnen geschalteten Stellenanzeigen jedoch lieblos gestaltet sind und sich von denen Ihrer Wettbewerber nicht unterscheiden, wird das Ergebnis wahrscheinlich mager sein. Der von Ihnen ausgewählte Personalberater kann perfekt geeignet sein für Ihre Suche. Wenn Ihr Briefing jedoch nicht präzise genug ist, wird auch das gelieferte Ergebnis nicht stimmig sein.

Es lohnt sich hier genau hinzuschauen, denn durch den richtigen Kanal UND den richtigen Inhalt, finden Sie schneller UND preisgünstiger die richtigen Mitarbeiter.

Speziell für Stellenanzeigen haben wir ein eigenes Online-Training konzipiert, das Ihnen zeigt, wie Sie selbst Anzeigen gestalten können, die sich von denen Ihrer Wettbewerber abheben und die Bewerbern ins Auge fallen! Nähere Infos dazu gibt es hier!

3 Digitale Präsenz

Karriere-Seite, Online-Stellenanzeigen, Präsenz in Social Media und Business-Netzwerken … Ohne digital geht heute so gut wie gar nichts mehr. Oder können / wollen Sie noch ohne Ihr Smartphone sein? Bewerbern geht das ebenso. Im Netz wird nach neuen Jobs und neuen Arbeitgebern recherchiert und gesucht – entweder auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem PC. Digitale Präsenz ist keine Frage von Ja oder Nein.

Digitale Präsenz ist eine Notwendigkeit, die von Ihren Bewerbern vorgegeben wird!

Zu einer guten digitalen Präsenz gehört jedoch weit mehr als nur Technik! Präsenz und Technik ist das eine, Gestaltung und Inhalt sind das andere. Was und wie bestimmen, wie Sie als Arbeitgeber von potenziellen Bewerbern wahrgenommen und gesehen werden. Daher muss die digitale Präsenz überzeugen, begeistern und zum bewerben animieren.

4 Digitale Prozesse / Software

Digitalisierung endet nicht bei der Präsenz. Denn: was nutzt eine schicke Präsenz, wenn nach einer Bewerbung alles in Stocken gerät. In Abhängigkeit davon, wie viele Stellen Sie jedes Jahr besetzen, lohnt es sich, über eine passende Software nachzudenken, in die Bewerbungen schnell und einfach einfließen, Mails automatisch verschickt werden können und interne Schnittstellen einfach angedockt werden können.

Und auch hier gilt: die Technik alleine reicht nicht aus! Die zugrundeliegenden Prozesse müssen klar, schnell und effektiv gestaltet sein, so dass der Bewerber von Ihnen überzeugt ist. Natürlich ist es wichtig, dass interne Abwicklungsvorgänge schlank gestaltet werden. Wenn dadurch jedoch z.B. potenzielle Interessenten von einer Bewerbung abgehalten werden, weil das Bewerbungsformular schlichtweg zu aufwändig ist, dann hat die digitale Unterstützung hier ihren Sinn verfehlt!

5 Kommunikation

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“ Sie kennen bestimmt dieses berühmte Zitat von Paul Watzlawick. Kommunikation passiert einfach immer! Jede Stellenanzeige, jede Absage, jedes persönliche Gespräch – alles ist Kommunikation. Wenn Bewerber zu persönlichen Gesprächen eingeladen werden, geht es nicht nur darum, möglichst viel über den Bewerber zu erfahren und über seine Eignung für Sie als Arbeitgeber. Auch der Bewerber will möglichst viel über Sie kennenlernen, verstehen wie Sie als Arbeitgeber ticken und wie gut oder auch weniger gut Sie im Vergleich zu anderen Unternehmen passend für ihn sind. Persönliche Vorstellungsgespräche sind ein gegenseitiges Kennenlernen, ein Präsentieren von der Schokoladenseite, ein gegenseitiges Umwerben. Gerade hier müssen Punkte wie Arbeitgeberpositionierung, Inhalte der Aufgabe, Gründe warum der Bewerber genau bei Ihnen arbeiten soll usw. griffbereit sein. Dazu gehört auch die persönliche Begeisterung, die Sie als Mitarbeiter über Ihr Unternehmen nach außen transportieren können. Erst wenn Sie selbst glaubwürdig und authentisch begeistert über Ihr Unternehmen berichten, erst dann können Sie auch Bewerber begeistern!

Welche Ziele haben Sie sich für 2017 gesetzt?