Die Arbeitgebermarke – ist sie wirklich so notwendig wie uns manche Propheten dies glauben machen wollen? Meine klare Antwort darauf: Ja!

Die Arbeitgebermarke ist nichts anderes als Ihre Positionierung als Arbeitgeber. Sie markiert und kennzeichnet das, was Sie als Arbeitgeber ausmacht. Damit ist sie faktisch … Ihr Fußabdruck … Ihre klare Duftnote … Ihre eindeutige Spur!

Und ob Sie es wollen oder nicht: Ihre Positionierung als Arbeitgeber entsteht automatisch, nämlich in dem Moment, in dem Sie den ersten Mitarbeiter einstellen. Einerseits ist dies praktisch, andererseits ist es gerade vor diesem Hintergrund ausgesprochen wichtig, einen Blick darauf zu werfen. Gerade weil die Marke eine Eigendynamik hat, braucht sie Ihre Aufmerksamkeit. Ist Ihre Positionierung klar erkennbar? Ist sie positiv, attraktiv und anziehend? Zahlt sie darauf ein, dass Sie ein tolles Unternehmen sind?

Vor dem Hintergrund der heutigen digitalen Transparenz sollten Sie diesen Punkt nicht abtun. Bewerber und Mitarbeiter erzählen von ihren Erlebnissen mit ihnen. Das geschieht nicht nur in der realen Welt, sondern vor allem in der Online-Welt. Hier verbreiten sich die guten und auch besonders die weniger guten Nachrichten mit rasanter Geschwindigkeit. Digitale Plattformen wie beispielsweise „Kununu“ sorgen dafür, dass die Eindrücke nicht vergessen werden.

Was genau heisst „Marke“?

Laut Wikipedia steht Marke „für alle Eigenschaften, in denen sich Objekte … von konkurrierenden Objekten … unterscheiden.“ Diese differenzierenden Eigenschaften manifestieren sich in der Arbeitgebermarke – der Employer Brand.

Ihre Positionierung als Arbeitgeber zeigt klar, wofür Sie als Arbeitgeber stehen – gegenüber derzeitigen Mitarbeitern und gegenüber künftigen Mitarbeitern. Während die herkömmliche „Marke“ Sie als Anbieter von Produkten, Leistungen, Lösungen u.v.m. darstellt, ist die Arbeitgebermarke ganz spezifisch auf die Zielgruppe der aktuellen und künftigen Mitarbeiter ausgerichtet!

Die Grundfrage lautet: Was macht Sie als Arbeitgeber gegenüber Ihren Mitarbeitern einzigartig und besonders?

Das aus dem Vertrieb bekannte Modell des USP (Unique Selling Proposition) lässt sich analog als UEP (Unique Employer Proposition) formulieren. Nach einer Bestandsaufnahme, der Formulierung einer Soll-Situation und einem Soll-Ist-Abgleich gilt es die Marke so zu implementieren, dass sie sich in allen mitarbeiter- und bewerberbezogenen Aktivitäten konsistent und durchgängig widerspiegelt und aktiv gelebt wird. Das ist weitaus mehr als nur hübsche Bilder und verlockende Versprechungen auf der Webseite. Jeder Mitarbeiter ist ein Markenbotschafter der Marke Arbeitgeber.

Wirkung der Arbeitgebermarke

Mitarbeiter vergessen gerne, warum sie bei einem Unternehmen arbeiten. Das was am Anfang als besonders wahrgenommen wurde, wandert schnell in die Kategorie „ist eh da.“ Das ist menschlich und sicherlich haben auch Sie als Leser diese Erfahrung bereits in anderen Zusammenhängen gemacht. Die Marke leben bedeutet, dass sich Führungskräfte und Mitarbeiter immer bewusst sind, warum gerade ihr Unternehmen so besonders ist.

Bewerber haben einen unverklärten Blick und nehmen sehr genau alle direkten und indirekten Kontakte zu Ihnen als möglichem neuen Arbeitgeber wahr: digitale Personalmarketing Kampagnen, Ansprachen durch Personalberater, unternehmenseigenes Active Sourcing, Bewerberkommunikation bei Direktbewerbungen, Prozessabläufe, persönliche Gespräche bis hin zu Absagen und Vertragsangeboten u.v.m. Bewerber spüren sehr schnell, wenn die bunten digitalen Werbeversprechen nicht zur gelebten Realität passen und der Bewerbungsprozess Brüche aufweist. In diesem Worst-Case-Fall ist die Konsequenz, dass sich Ihre Wunsch-Kandidaten für andere Unternehmen entscheiden, bei denen sie das Unternehmen als authentisch und stimmig wahrnehmen.

Fazit

Ihre starke „Arbeitgeber Brand“ ist ein kostbares Gut! Erst wenn Ihre Bewerber Ihre Arbeitgeber-Versprechen sowohl digital als auch real wahrnehmen und erleben, erst dann sind Sie als Arbeitgeber erfolgreich positioniert!

Wie sieht die Realität bei Ihnen aus? Wie sind Sie als Arbeitgeber positioniert?

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